Ein blühendes Dach für Bienen und Insekten

Nachhaltigkeit und Umweltschutz liegen dem Team von Warncke’s EDEKA Frischecenter am Herzen. Während sich die Märkte seit vielen Jahren an diversen Umwelt- und Nachhaltigkeitsprojekten gemeinsam mit der EDEKA beteiligen, geht der Markt in Neugraben nun in Eigeninitiative noch einen Schritt weiter und setzt sich mit der finanziellen und kompetenten Unterstützung der Hamburger Umweltbehörde für die Erhaltung der Artenvielfalt in der direkten Umgebung ein.

Die ersten Bienen und Insekten haben es sich schon bequem gemacht auf dem für ihre Bedürfnisse perfekt hergerichteten Dach des Marktes in Neugraben. Nach langer Vorbereitung hat ein Team von erfahrenen Gärtnern im Frühjahr dieses Jahres ganze Arbeit geleistet und hoch oben auf dem 2017 neu eröffneten Markt ein Eldorado für die im Großstadtdschungel oft verlorenen kleinen Tierchen geschaffen.

Zu finden sind auf dem Marktdach nicht nur ein großes Insektenhotel mit genügend schützenden Rückzugsecken, sondern unter anderem auch zwei Nistplätze für Vögel sowie Saaten zahlreicher Wildblumen, die vor allem Bienen magisch anziehen und ihnen genügend Nektar bieten, mit dem sie anschließend ihren Honig machen können. Gleichzeitig werden die Pflanzen durch die Bienen ausreichend bestäubt. „Wir freuen uns, dass wir das Dach, Stand jetzt, so weit vorbereitet haben, dass sich erste Bienen und Insekten bereits darauf niederlassen. Sukzessive werden wir nun weitere Detailarbeiten vornehmen, um noch bessere Bedingungen zu schaffen. In Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Buxtehude planen wir, in Kürze auch Apfelbäume auf dem Gelände zu pflanzen. Das ist ein weiteres Highlight. Mit dem Dach wollen wir etwas tun für die Artenvielfalt in unserem Stadtteil, die aufgrund der dichten Bebauung leider immer mehr abnimmt“, erklärt Neugraben-Geschäftsführerin Stephanie Beier den Hintergrund des blühenden Daches im Süderelbering 1.

Welche Bienen- und Insektenarten das Dach genau anzieht, wird im nächsten Jahr umfassend ermittelt. Dann werden Studenten ein Monitoring durchführen. Die Ergebnisse der Studie erfahren Sie selbstverständlich in einer der kommenden Frischeseiten.

Stephanie Beier:

„Mit dem bepflanzten Dach wollen
wir einen Beitrag leisten, die Artenvielfalt
in unserem Stadtteil zu erhalten.“